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Abdichtung erdberührter Bauteile

Von Grund auf trockene Wände

Es gilt die DIN  18533 (früher: DIN  18195). Je nach zu erwartendem Lastfall erfolgt die Abdichtung mit Bitumenschweißbahnen, ECB-Dichtungsbahnen, Kunststoffbahnen, mineralischen Dichtungsschlämmen, Reaktivabdichtungen, Flüssigkunststoffen oder auch Bitumenspachtelmassen (PMBC).

Bituminöse Abdichtungen können äußerst effektiv im Airless-Spritzverfahren aufgebracht werden – als   sogenannte Bitumenspritzabdichtungen.

Nachträgliche Kellerinnenabdichtungen bestehen aus zementgebundenen Dichtungsschlämmen, welche in mehreren Arbeitsschritten auf die gereinigten und vorbereiteten Wandoberflächen aufgetragen werden. Diese Maßnahme beseitigt nicht die Feuchtigkeit im Mauerwerk, lässt sie aber nicht mehr in den Putz eindringen.

Zum Einsatz kommen insbesondere bei großen Belastungen wie drückendes Wasser mehrlagige Innenabdichtungssysteme. Oberhalb der Innenabdichtung muss eine funktionstüchtige Horizontalsperre vorhanden sein oder eingebaut werden, um den sonst verstärkten kapillaren Wassertransport zu unterbinden.

So abgedichtete Flächen sollten zur Vermeidung von Kondensatbildung mit einem geeignetem Putzsystem (Kalkputz, Traßputz) oder besser einem Sanierputz beschichtet werden.

Möglich sind Kombinationen mit Innendämmsystemen.

Referenzen

August-Horch-Museum
Zwickau 
Quartier an der Frauenkirche
Dresden